Montag, 10. März 2008

Byron Bay

Unser defekter Fotoaparat ist auf dem Weg nach Deutschland zur Reparatur, eventuell kommt er ja vor Ablauf der Garantie noch dort an... unser defektes Navi ist zur Reparatur nach Sydney weg, dort zwar angekommen, aber wer hier schon mal was weggeschickt hat, der weiss, dass das noch nicht viel heissen muss. Und wir selbst gehen ab und zu zur Reparatur unserer ankles zur Physiotherapy, ... kann also alles nur besser werden.

Nachdem auch der Regen immer seltener wird haben wir uns also mal wieder am Wochenende vor die Tore von BrisVegas gewagt, diesmal richtung Süden. Mit thunderstorms und overcast in der Wettervorhersage kann man dann auch nur positiv überrascht werden, und in der Tat, es war sonnig mit fluffigen Wattebauschwölkchen.

Vorbei an Surfers Paradies und Coolangatta kommt man irgendwann nach Byron Bay, dem most easterly point of Australia (waere es der most easternly gewesen, hätten wir noch zwei Wochen warten sollen). Bevor man dort nach ca zwei Stunden cruisen ankommt sollte man aber auf dem Weg irgendwo die Uhren umstellen, um uptodate zu sein, denn NSW hat daylight saving. Das ist positiv zu sehen, hingegen hat NSW auch eine extra charge an Sonntagen fürs Essen gehen, 10% drauf, damit die Rechnung stimmt.

Byron war von 1954 bis 1962 eine Walfangstation, ehe man sich besann, und die Harpunen den Surfbrettern wichen. Der Urvatter aller Campervans, der VW-Bus T1 ist hier in Byron so allgegenwaertig wie alle restlichen Merkmale der international backpacker szene.

Braungebrannte Schweden, Haare nie kürzer als eine Surfbrettbreite, Billabong outfits und sehr entspannte Leute. Ein schlechter Tag backpacking ist auf jeden Fall besser als ein guter Tag auf Arbeit, so ist hier die Devise.

Genug der Worte, hier ein paar Bilder.


Milla im Surfer Land. Und gutgebaute Kerls auf hip-stylischen Rollen. Skateboards waren gestern.







Wer hat die Surferin im roten String-Tanga entdeckt?

Ja, und irgendwann muss ich nun denn auch mal surfen probiern. Dieses hammertolle Gefühl, nach stundenlangem rumpaddeln und Salzwasserschlucken sich endlich auf sein Plastikbrett zu stellen und sich für sagenhafte zwei bis zwölf Sekunden von einer Welle hinfort Richtung Ufer spülen zu lassen. Um dann wieder hinauszupaddeln. Aber, man soll ja nichts bewerten, was man noch nicht versucht hat, irgendwas muss ja drann sein, sonst würden es nicht so viele machen.



Berühmt hier ist halt dieser Leuchtturm, oder, wie Milla zu sagen pflegt, die grosse Laterne. Wir müssen aber im Ausgust nochmal her, wenn hier die Buckelwale am Cap vorbeiziehen und man sie bei ruhiger See schnaufen hören kann.











Manche laufen hier am Strand im Anzug und mit Kinderwagen rum. So ist man voll in.



Diese Schild fand ich ja besonders gut. Nur im Winkel von 135° parken. Welcher Hippi in seinem Bus versteht das denn?