Mittwoch, 10. Oktober 2007

The University of Queensland (Achim's job)

An dieser Stelle moechte ich mal diese Uni hier, die UQ, beschreiben.
(Genau genommen bin ich bei einer Firma/einem Cooperate Research Center angestellt, die/das CAST heisst und die hier an der Uni ansaessig ist)
Die UQ ist eine der besten und groessten fuenf Unis Australiens. (Wahrscheinlich gibts nur 6 oder 7)Hier bin ich in Mitten von 37000 Studenten aus 117 Laendern. Auf einem Areal von 1464 Hektar mit 18000 Computern.
Die Uni hat 157 Mio ADollars Research Income und eine Graduate Job Rate von 87 %. Gegruendet 1909 hat sie seitdem 158602 Alumnis.





Klingt fuer mein Verstaendnis recht impressive, aber es gibt auch drawbacks. In Sachen Asbest ist man hier etwas hinterher: Hier das alte Gebaude, in dem ich arbeite. Die letzten Asbestplatten werden diese Woche gerade ausgebaut und ausgetauscht. Unglaublich. ...



Und ein Bild von meinem Plazerl. Sitze nun mit Dr. Dong aus China, Dr. Suresh aus Indien und noch ein paar Franzosen und Chinesen (mit Namen hab ichs hier noch nicht so) in einem Buero. Voll international.
Der morgendliche Weg hierher ist sehr entspannend. Entweder mitm Bus, oder mitm Rad, insgesamt ca. 20 min. Hier gibts einen bewundernswerten Busway, auf dem nur Busse fahrn. Und das massig. Oft bis zu 3 oder 4 pro Minute. Ist wie ne S-Bahn, nur mit Bus, verstehst. Ein paar Bilder von diesem busway und seinen Tunndln:


Man kann aber auch mit der CityCat, der Schnellboot-Faehre hier aufm Fluss kommutieren.
Ein vielbenutztes Verkehrsmittel. Fahrraeder mitnehmen ist umasunst:




Es geht nichts ueber entspannt mitm Bus, Faehre und/oder Fahrrad zur Arbeit zu fahrn, ueber den sonnigen, palmenbewachsenen Campus mit viel Gruen und Parks und Seen zu laufen, sich einen ofenwarmen, saugeilen, zuckersuessen riesigen Choc-Berry Muffin mit einem Flat White im Wordsmiths Cafe reinzuziehen und sich dann an die Arbeit zu machen:





Bilder von der "Arbeit" an sich, werd ich hier wohl nicht machen. Hab ab und zu in der Giesserei Mg-Guss zu tun, in den Ofenlabors Heattreatments und Diffusion Coatings und in der Metallo n Haufen Schliffe zu machen. Und mir dann am Rechner zu ueberlegen, wie das alles denn nun Sinn macht und wie mans macht, damits funktioniert.

Kurz zusammengefasst:
Hier arbeite ich an der Beschichtung von Magnesiumbauteilen, damit diese ueberall eingesetzt werden koennen und so z.B. unsere Autos leichter werden und so nicht so viel Benzin verbraucht wird und so nicht so viel CO2 entsteht und wir so unseren Planeten evtl noch ein bisschen laenger bewohnbar und lebenswert halten.